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Employer Branding - eine Definition

Employer Branding | Definition und Einsatzgebiete

Die traurige Wahrheit: Viele HR-Führungskräfte können den Begriff Employer Branding auch heute noch nicht wirklich mit Leben füllen, geschweige denn in die Praxis der Personalbeschaffung umsetzen. 

Daher hier eine kurze Definition: Employer Branding beschreibt alle Personalmarketing-Maßnahmen, die auf die Bindung bestehender Mitarbeiter sowie die Gewinnung neuer Angestellter abzielen. Das kann zum Beispiel ein Employer Branding und Personalmarketing Blog sein, mit dem sich ein Unternehmen bewusst in der Zielgruppe positioniert.
 
Der Begriff Employer Branding hat die HR-Szene seit einiger Zeit fest im Griff. Die ersten Jahre noch als schleierhaftes „Buzzword“ (Schlagwort) belächelt, hat es mittlerweile auch die härteste Kruste der innovationsfeindlichsten HR-Abteilung geknackt. Schließlich war die es über Dekaden gewohnt, massenhafte Bewerbungen nur verwalten zu müssen. Doch qualifizierte Bewerber ähneln heute dem Konsumenten in der Kassenschlange vor dem Schokoriegelregal: Sie haben die schier unendlich große Auswahl an Arbeitgebern auf Mitarbeitersuche.
 

Mit Employer Branding auf die geänderte Marktsituation reagieren

Letztere sind dabei in der Rolle der Schokoriegel und müssen sich irgendwie von der Konkurrenz absetzen. Für die HR-Abteilung bedeutet das, Personalmarketing betreiben zu müssen. Doch für ein gezieltes Marketing braucht man vor allem eine Marke – eine Arbeitgebermarke. Auf Englisch: Employer Brand. Soviel zur Etymologie des Begriffs Employer Branding. So weit eine Einleitung, um uns der Definition zu nähern.
 
Für viele Personaler war die neue Situation gewissermaßen ein Schock. Auf einmal müssen Sie die Klinken der Bewerber putzen gehen. Von (Personal)-Marketing hatten die meisten zuletzt in einer Pflichtvorlesung während des BWL-Studiums gehört. Da liegt die Frage nach der Definition von Employer Branding nahe. 
 

Mit Employer Branding Mitarbeiter binden...

Wie bei allen Marketingmaßnahmen gilt es auch im Employer Branding per Definition, zunächst exakte Zielgruppen zu benennen. Dies sollten zum einen die eigenen Mitarbeiter sein, um diese zu binden und so wenig wie möglich auf dem freien Markt rekrutieren zu müssen. Schließlich tobt da draußen am Arbeitsmarkt ein kostspieliger „War for Talents“
 
Das interne Employer Branding sollte darauf abzielen, Bindung und Loyalität der Angestellten zu erhöhen. (Außerdem ist eine Fluktuation in der Belegschaft stets mit hohen Kosten verbunden.) Sie sind die wichtigsten Botschafter der Employer Brand. Auf diesem Wege können Mitarbeiter als Testimonial zum Recruiting beitragen. 
 

... und finden

Zum anderen zielt Employer Branding natürlich auf die Mitarbeitergewinnung. Dabei soll, ähnlich dem Marketing für Konsumprodukte, ein Bewusstsein für den Arbeitgeber geschaffen werden. Wie ein Konsument bei Taschentüchern an ‚Tempo’ denkt, soll er bei Jobsuche und Bewerbung an die jeweilige Arbeitgebermarke denken. 
 
Da das klassische Personalmanagement mit dem Marketing-Gedanken eher fremdelt, werden gerne Employer Branding-Agenturen wie „Milch&Zucker“ engagiert. Sie  unterstützen das Personalmanagement, wenn es darum geht, die Unternehmensphilosophie ins Recruiting einzubinden und den einzelnen Mitarbeiter dahingehend als Wertschöpfungspotential zu sehen. 
 
Tipps zur sogenannten Kreativdirektion, also der Steuerung einer Branding-Agentur, gibt das Personalmarkt-Forschungsinstitut „trendence“ in diesem Flashbook. Das Fachmagazin „W&V“ hat zudem untersucht, welche Agenturen in ihrer Branche das höchste Ansehen genießen.  
 

Engagement einer Agentur nicht nur Budgetfrage

Das Engagement einer Agentur ist nicht zuletzt auch eine Budgetfrage. Eine interne Lösung mag zwar häufig günstiger sein, kann aber auch nach hinten losgehen. Zahlreiche peinliche Employer Branding-Videos sind der traurige Beweis fehlgeschlagenen Personalmarketings. Ob man im Zweifelsfall also nicht lieber ein paar Euro mehr in die Hand nimmt und Employer Branding-Profis die Arbeit überlässt, sollte man gut abwägen.  

 
 
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