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Stellenangebote Aufgeben | Tipps

Stellenangebot aufgeben – Was Sie beim Stellenangebote schalten beachten sollten

Das Prinzip ist denkbar simpel: Einfach ein Stellenangebot aufgeben und schon flattern die Bewerbungen passender Kandidaten ins Haus. Doch ganz so einfach ist es in der Realität dann meist doch nicht. Beim Aufgeben einer Stellenanzeige kann man vieles richtig, aber auch sehr viel falsch machen. Hier erfahren Sie, worauf sie besonders achten sollten, um die perfekte Stellenanzeige zu schreiben, Beispiele inklusive. So tragen Sie einen wichtigen Teil dazu bei, den Personalbedarf Ihres Unternehmens dauerhaft adäquat zu decken. 


In unserem "White Paper: Stellenanzeigen-Performance steigern" finden Sie übrigens noch mehr Tipps – anschaulich an einer Beispielanzeige aufbereitet. 

In Kürze: Tipps fürs Stellenangebote schalten

- Das Schreiben der Anzeige
o Einen attraktiven Job-Titel wählen 
o Verständliche Begriffe
o Wichtigen Schlagworte unterbringen
o Vorzüge des Unternehmens nennen
o Persönlichen Ansprechpartner angeben
o Mit den Anforderungen und Erwartungen den Zulauf regeln

- Das Schalten des Stellenangebots
o Wissen, wo man die Zielgruppe erreicht
o Das richtige Medium wählen.


Ausführlich: Tipps fürs Stellenangebot aufgeben

Ein Stellenangebot ist das Mittel zum Zweck. Im Rahmen von Recruiting und Personalbeschaffung sollen Bewerber her, um eine vakante Stelle im Unternehmen möglichst gut besetzen zu können. Stellenangebot ist aber nicht gleich Stellenangebot. Wie gut eine Anzeige performt – das heißt, wie viele Personen sie erreicht und wie der Bewerberzulauf ist – hängt von vielen Faktoren ab. Den Erfolg einer Anzeige haben die Unternehmen dabei zu einem großen Teil selbst in der Hand.

Der Titel im Stellenangebot
Der wesentliche Faktor für den Erfolg oder Misserfolg einer Stellenanzeige ist der Titel. Er entscheidet, ob auf die Anzeige geklickt und sie komplett angeschaut wird. Anbei einige praktische Tipps:
• Deutsche statt englische Begriffe (Besser: Einkäufer statt Purchasing; Kundenberater statt Account Manager)
• Titel, aus denen klar hervor geht, was es für ein Job ist (Was macht ein „Commercial Sales Support (m/f)“?)
• Die Grundform der Schlagwörter benutzen („Trainee“ statt „Trainees“)
• Vorsicht vor zu speziellen Anforderungen, so dass sich Leute nicht angesprochen fühlen, die eigentlich für den Job in Frage kämen
• Vorsicht vor zu unspezifischen Titeln („Forschungsdirektor (m/w)“; Forschungsdirektor in welchem Bereich?)
• Unbekannte Firmennamen haben es schwieriger als bekannte Marken, vor allem, wenn daraus nicht hervorgeht, in welcher Branche das Unternehmen tätig ist (Statt „bpc AG“ besser „best practice consulting AG“)


Infos zum Unternehmen im Stellenangebot

Neben dem Namen Ihres Unternehmens sollte das Stellenangebot auch das Firmenlogo enthalten sowie Informationen zum Standort und den Produkten beziehungsweise Dienstleistungen Ihres Unternehmens. Achten Sie darauf, dass die Angaben in dem Stellenangebot nicht "zu trocken" sind, sondern Sie den Lesern auch noch etwas zu den Vorzügen als Arbeitgeber mitteilen, z.B. Ihre Firmenphilosophie und ihre Sozialleistungen. Schließlich ist ein Stellenangebot immer auch Teil des Employer Branding. Mit Angabe der Firmen-Homepage im Stellenangebot können sich potentielle Bewerber weiterführende Infos einholen.


Die Stellenbeschreibung

Nutzen Sie am besten mit Bulletpoints, das macht das Lesen und Verstehen der Anzeige deutlich einfacher. So können sich die Leser leicht darüber klar werden, ob der Job für sie infrage kommt.
• Was sind die typischen Aufgaben und Tätigkeiten?
• Was sind die Herausforderungen und Ziele?
• Welche Verantwortung trägt man in dem Job?
• Bauen Sie auch Schlagworte ein, die zu dem Job gehören, gerne auch zusätzlich die englischen Begriffe (Vertrieb/Sales). So wird ihr Stellenangebot auch dann angezeigt, wenn jemand in der Suchmaske diese Schlagworte eingibt.
• Bewerber freuen sich über Angaben zum Gehalt
• Nichts versprechen, was man nicht halten kann, das sorgt sonst nur für Frustration.

Die Anforderungen
• Hier gilt das gleiche wie für die Stellenbeschreibung: Bulletpoints eignen sich besser als ein Fließtext.
• Mit den Anforderungen kann man auch den Bewerberzulauf steuern. Letztlich geht es nicht darum, möglichst viele Bewerbungen zu generieren, sondern die richtigen Bewerber anzusprechen.
• Die Faustregel lautet: Je höher die Anforderungen, desto weniger Bewerber; dafür werden diese aber vermutlich umso qualifizierter sein. Insbesondere für begehrte Stellen wie „Trainee Marketing“ ist es sinnvoll, den Bewerberzustrom durch höhere Anforderungen auf natürliche Weise zu begrenzen, um im Auswahlprozess weniger Arbeit zu haben.
• Umgekehrt sollte man auf einem umkämpften Bewerbermarkt wie den IT-Fachkräften den Erfolg der Anzeige beziehungsweise den Bewerberzufluss nicht durch unnötig hohe Anforderungen gefährden.


Der Ansprechpartner
Schalten Sie ein Stellenangebot, so nennen Sie auf jeden Fall den Ansprechpartner, gerne mit Fotos. So geben Sie Ihrer Firma ein Gesicht, und der Bewerber kann sich persönlich an denjenigen wenden. So stellen Sie auch sicher, dass die Bewerbung garantiert auf dem richtigen Schreibtisch landet.

Gestaltung des Stellenangebots
Dank HTML ist es relativ leicht, in ein (Online-)Stellenangebot Bilder und Grafiken einzubauen. So können Sie Stimmungen transportieren und der Anzeige „Wärme“ verleihen. Das ist ansprechend und erhöht die Aufmerksamkeit gegenüber der Konkurrenz. Übertreiben Sie es aber nicht, die Anzeige darf nicht überladen werden.

Bei Recruiting-Portalen wie Absolventa.de können Firmen auch die URL angeben, unter der die Stellenangebote auf der Firmen-Webseite veröffentlicht sind. Die Anzeige wird dann gespiegelt, das heißt in dem gleichen Design angezeigt wie auf der Firmenhomepage.

Call-to-Action an Bewerber richten
Fordern Sie die Leser in dem Stellenangebot direkt auf, sich bei Ihnen zu bewerben! Teilen Sie den Interessenten mit, worüber und in welcher Form sich die Interessenten bewerben sollen (Bewerbermanagementsystem, E-Mail, postalisch etc.)

Wo sollten Sie Ihr Stellenangebot aufgeben?
Bevor Sie ein Stellenangebot aufgeben, sollten Sie sich darüber bewusst werden, in welcher Zielgruppe Sie suchen, und wo Ihre Kandidaten gut zu erreichen sind. Junge Informatiker wird man vermutlich eher über Online-Anzeigen finden als über Printanzeigen in Tageszeitungen.

Stellenangebote im Internet oder in den Printmedien schalten?
Wer sucht wo nach Jobs? Von den Befragten suchen so viele Prozent der Jobsuchenden in den folgenden Branchen und Bereichen über das Internet nach Jobs*:

a. Im Medien-Bereich: 84 %
b. Im IT-Bereich: 81 %
c. Im Dienstleitungssektor: 72 %
d. In der Verwaltung: 67 %
e. In der Produktion: 67 %
f. In der Wirtschaft/BWL: 65 %
g. Im Verkehrswesen: 59 %
h. Im Sozialwesen: 57 %
i. In der Technik-Branche: 50 %
j. Im Gesundheitswesen: 48 %
k. In der Metall-Branche: 45 %
l. In den Naturwissenschaften: 41%
 *Quelle: Journal for Business and Media Psychology, 2012.

 Man kann davon ausgehen, dass die Prozentzahlen 2014 noch weiter steigern werden, da vor allem jüngere Menschen verstärkt über das Internet nach Jobs suchen. Die Stellenangebote im Internet zu schalten hat auch den Vorteil, dass man hier besser überprüfen kann, wo die Bewerber auf die Anzeige aufmerksam wurden. Dazu sollte es in dem Stellenangebot ein Link direkt zu Ihrer Homepage gehen. Sie können so auswerten, wie viele Besucher Ihre Webseite über den Link zu Ihnen gelangen und dadurch Rückschlüsse auf den Erfolg der Anzeige ziehen.

Das Stellenangebot im richtigen Portal aufgeben
Das Internet wimmelt vor Jobbörsen und Karriereportalen. Neben den großen Akteuren auf dem Markt gibt es auch eine Vielzahl von Nischenportalen, die sich auf eine bestimmte Zielgruppe spezialisiert haben. Es macht großen Sinn, sich mit den Alternativen zu beschäftigen, damit das Schalten der Stellenangebote auch den gewünschten Erfolg bringt. Nischenportale sind eine sehr gute Möglichkeit, jedoch sollte diese auch genügend Reichweite haben.

Tipp: Googlen sie nach bestimmten Begriffen wie „Trainee Stellengebote“ „IT Jobs“, „Ingenieurkarriere“ oder „Praktikum Berlin“, die zu Ihrem Stellenangebot passen. Die Webseiten, die bei Ihrer Google-Suche auf den vorderen Plätzen angezeigt werden, eignen sich als Portale, auf denen Sie ihr Stellenangebot aufgeben können. Tipps und Tricks zur Gestaltung von Stellenangeboten finden Sie übrigens auch auf Jobnet.

In unserem "White Paper: Stellenanzeigen-Performance steigern" finden Sie übrigens noch mehr Tipps – anschaulich an einer Beispielanzeige aufbereitet. 


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