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HR-Controlling kann auch schön sein | Tool

von Daniel Furth

Wir geben zu: Controlling nervt. Aber mit diesem Poster sieht es wenigstens hübsch aus. Und bei aller Zahlenschieberei hat das HR-Controlling auch eine positive Eigenschaft: es macht Ihren Erfolg messbar! Mit diesen Kennzahlen sehen Sie auf einen Blick, wie gut Ihre Personalbeschaffung funktioniert. Und sollte es mal nicht so reibungslos laufen, können Sie die Problempunkte schnell identifizieren und beseitigen. 


HR-Controlling-Poster: So funktioniert's

  • Tragen Sie auf dem Poster bei der jeweiligen Kennzahl ihre Zielwerte ein
  • Hängen Sie das Poster gut sichtbar auf, damit Sie Ihre Ziele stets im Blick haben
  • Protokollieren Sie in der mitgelieferten Excel-Tabelle die tatsächlichen Werte
  • Gleichen Sie regelmäßig die Werte ab, um Erfolge sichtbar zu machen und auf Probleme schnell zu reagieren

Mit einem Klick auf den Link erhalten Sie das komplette Controlling-Paket inklusive der Poster im PDF-Format, die Sie problemlos auf DIN A4 oder DIN A3 ausdrucken können, sowie der Excel-Datei zum laufenden Controlling.
 

HR-Controlling-Poster: Effektives HR-Controlling misst Erfolge HR-Controlling Excel  HR-Controlling: quantitativ und qualitativ 

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Warum HR-Controlling nötig ist

Indem Sie Kennzahlen ausweisen und messen, identifizieren Sie nicht nur Erfolge oder Schwachstellen im Recruiting-Prozess. HR-Controlling hilft Ihnen auch dabei, ganz klare Ziele aus der Unternehmensstrategie abzuleiten, darzustellen und deren Erreichung zu messen. So machen Sie Ihre Beiträge zum Unternehmenserfolg sichtbar und verbessern die Stellung der Personalabteilung. 

Doch der Spruch "BWL-Studenten ohne Zahlenaffinität machen Marketing oder Personal" scheint einen wahren zu Kern zu haben. Bislang ist Controlling in Personalbteilungen noch nicht sonderlich weit verbreitet. Eine Studie der Deutschen Gesellschaft für Personalführung e.V., die einerseits die Nutzung verschiedenster Kennzahlen sowie deren Wertigkeit aus Sicht der Personaler erfasste, zeigt: Die Relevanz von Kennzahlen wird weithin anerkannt, tatsächlich erhoben werden Sie jedoch kaum. 


Bewerbermarkt erzwingt HR-Controlling

Das Problem mag historisch bedingt sein, schließlich sahen sich die meisten Unternehmen lange Zeit bei der Personalbeschaffung keiner großen Konkurrenz gegenüber. Doch die veränderte Situation auf dem Bewerbermarkt verschärft den Effzizienz- und Controlling-Zwang auch in der Personalabteilung.

Wer jetzt anfängt, aus seinem HR-Controlling Verbesserungsmaßnahmen abzuleiten, ist demnach einem Großteil der Konkurrenz schon einen Schritt voraus – und beweist, dass auch Personaler innovativ und strategisch denken können (eine Eigenschaft, die die Kollegen aus anderen Fachabteilungen HR häufig absprechen...). 


Vorsicht vor Controlling-Fallen

Gerade im HR-Bereich lauern einige Stolpersteine auf dem Controlling-Weg. Schließlich arbeitet HR mit Menschen, und die lassen sich nicht immer in gefühllose Zahlen zwängen. Ein gutes HR-Controlling ist deshalb die passende Mischung aus quantitativen und qualtitativen Performance-Indikatoren. 

Zudem sollten Sie alle Ergebnisse stets hinterfragen und gegenprüfen. Sind eine sehr kurze "Time-to-Fill" und geringe Kosten pro besetzter Stelle unbedingt wertvoll? Oder sitzen vielleicht am Ende die falschen Kandidaten auf der neuen Stelle? Vergleichen Sie also diese Kennzahl mit der Messung, wie viele der neuen Mitarbeiter nach einer festgelegten Zeit noch im Unternehmen sind. Dazu nehmen Sie noch die Zufriedenheit der Hiring Manager und bekommen einen guten, ganzheitlichen Blick auf den Recruiting-Prozess.   
 

Dieser Artikel und die HR-Controlling-Poster entstanden mit freundlicher Unterstützung der metaHR Unternehmensberatung. Lesen Sie hier, wie Sie mithilfe von metaHR ihr individuelles Recruiting-Controlling entwickeln können. 

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