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Personaler sagen: Spezial-Jobbörsen immer wichtiger

von Daniel Furth

ABSOLVENTA Jobnet hat mehr als 420 Personalverantwortliche befragt, wie Sie die Zukunft der Spezial-Jobbörsen einschätzen. 75 Prozent der Befragten glauben demnach, dass Spezial-Jobbörsen "zukünftig stark an Bedeutung gewinnen werden". Eine ähnliche Prognose traf eine vor kurzem von Crosswater Job Guide durchgeführte Studie, an der sich rund 1.400 Unternehmen beteiligten. 

Das verdeutlicht einen Strategiewechsel im Recruiting-Mix, denn anscheinend sind generalistische Jobbörsen nicht mehr in der Lage, den Anforderungen des heutigen komplexen Arbeitsmarktes gerecht zu werden. Dafür sprechen auch die Gründe, mit denen die von ABSOLVENTA Jobnet befragten Personaler ihre Einschätzung bezüglich der spezialisierten Stellenportale untermauerten.


Emotionale Nähe, passgenaue Ansprache

So schätzt mehr als ein Drittel derjenigen Personalverantwortlichen, die Spezial-Jobbörsen in Zukunft eine höhere Bedeutung attestieren, die "emotionale Nähe zur Zielgruppe" als den wichtigsten Benefit ein. Knapp dahinter nannten 27,5 Prozent die "passgenaue Zielgruppenansprache" als Grund, mehr und mehr auf Spezialisten-Jobbörsen zu setzen.

17 Prozent der Befürwörter von Spezial-Jobbörsen sahen die bessere Qualität der Berwerber als wichtigsten Grund. Die Ergebnisse im Überblick:

Personaler setzen verstärkt auf Spezialisten-Jobbörsen


Auch Generation Y setzt auf Spezial-Jobbörsen

Ein ganz ähnliches Ergebnis brachte zuvor eine weitere Umfrage unter über 600 Studenten, Absolventen und Young Professionals zutage. Hier gaben 65 Prozent der Teilnehmer an, durch Spezial-Jobbörsen die größten Chancen auf ihren Traumjob zu haben. Nur 17 Prozent der Generation Y-Vertreter schenkten generalistischen Stellenportalen hierfür ihr Vertrauen. 

„2014 wird ganz offensichtlich ein Jahr, in dem die Arbeitgeber in Deutschland einen Strategiewechsel im Rahmen ihrer Mitarbeitersuche vollziehen. Sie rücken näher an den Kandidaten heran und setzen auf eine persönliche Ansprache der potentiellen Mitarbeiter und zwar dort, wo diese sich zu Hause fühlen – ein weiteres Beispiel dafür, wie der Mangel an Fachkräften die Unternehmen zum Umdenken bringt,“ so Christoph Jost, Geschäftsführer bei ABSOLVENTA Jobnet in Berlin.

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