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Umfrage: Generation Y nutzt bevorzugt Spezial-Jobbörsen

von Daniel Furth

"Welche Portale bieten aus deiner Sicht die größten Chancen auf einen passenden Job?" – diese Frage hat Absolventa Jobnet über 800 Studenten und Berufseinsteigern gestellt. Dass regionale (sechs Prozent) und überregionale (sieben Prozent) Zeitungen dabei eher schlecht Abschnitten, überrascht nicht. Aber dass Business-Netzwerke mit gerade einmal fünf Prozent Zustimmung auf dem letzten Platz landeten, ist ein kleiner Paukenschlag. Schließlich hat die aktuelle Social Media Recruiting Studie 2013 erst kürzlich proklamiert, dass Social Media den Durchbruch im Recruiting geschafft hätte. 

Doch scheint dies eher eine Unternehmensperspektive zu sein. Denn gerade jene Zielgruppe, die man vermeintlich über Social Media am besten erreicht, nämlich junge Leute wie Studenten und Berufseinsteiger (Generation Y), trauen Business-Netzwerken nicht zu, ihnen den passenden Job zu vermitteln. Auch generalistische Jobbörsen, die alle Arten von offenen Stellen anbieten, schnitten mit nur 17 Prozent nicht sonderlich gut ab. 


Spezial-Jobbörsen hoch im Kurs 

Die großen Sieger diesbezüglich sind Spezial-Jobbörsen, die sich beispielsweise auf eine Branche oder ein Karriere-Segment spezialisiert haben. 65 Prozent der Befragten sprachen ihnen die größte Kompetenz zu, wenn es darum geht, den passenden Job zu finden. Übrigens bieten einige Jobbörsen auch Lebenslaufdatenbanken an, die sich genauso wie Business-Netzwerke nutzen lassen – Unternehmen können sich also auch dort in Sachen Active Sourcing austoben. 

Die Ergebnisse im Überblick:

Junge Jobsuchende vertrauen hauptsächlich Spezial-Jobbörsen, wenn es darum geht, die passende Stelle zu finden

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