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Personalsuche

Herausforderungen in der Personalsuche

Gutes Personal ist schwer zu finden. Davon kann nicht nur Frank Ramond ein Liedchen trällern, der den Fachkräftemangel mit den Zeilen - „Tut mir leid, den letzten Drilling müssen Sie selbst entbinden, wissen Sie, gutes Personal ist wirklich schwer zu finden!“ -besingt. 
 
Personaler stehen gegenwärtig vor einer Vielzahl von Problemen. Fast jedes zweite Unternehmen hat Schwierigkeiten bei der Personalsuche. Eine Firmenumfrage von Infocorp ergab außerdem, dass Recruiter diese Probleme vor allem auf einen Mangel an Bewerbungen, sowie auf fehlendes Fachwissen der Bewerber zurückführen. Besonders in MINT-Berufen ist der Fachkräftemangel spürbar, was mit einer fehlenden Willkommenskultur in Deutschland in Zusammenhang gebracht wird. Thomas Schonscheck, Recruiting-Experte bei Manpower, ist der Meinung, dass die Probleme ohne eine Infrastruktur für ausländische Fachkräfte noch weiter wachsen werden.
 

Der Mittelstand verschläft die Personalsuche 2.0

Die größten Schwierigkeiten, geeignetes Personal zu finden, haben kleine und mittelständische Unternehmen. August-Wilhelm Scheer, Präsident des IT-Verbands Bitkom, äußerte sich in einem Interview mit der ZEIT zu dem Thema. Seiner Meinung nach ist das Web 2.0 der Stellenmarkt der Zukunft, was aber vor allem durch mittelständische Unternehmen verschlafen würde. Dadurch entstünden Probleme, Personal zu finden. Dabei ist der deutsche Mittelstand ein attraktiver Arbeitgeber, muss dies jedoch stärker kommunizieren.
 

Angst vor Shitstorms

Doch warum scheuen viele Unternehmen Social Media Recruiting? Die Verantwortlichen fürchten das Risiko eines Shitstorms, da sie durch den öffentlichen Dialog viel Kontrolle abgeben. Jedoch ist es durch öffentliche Bewertungsportale wie www.kununu.de kaum noch möglich, sich vor der Meinung der Online-Gemeinde zu schützen. Deshalb gehen Unternehmen wie ABSOLVENTA in die offensive und ermutigen ihre Mitarbeiter und Bewerber aktiv, anonyme Bewertungen abzugeben. 
 

Kleinunternehmen finden kaum Personal

Fast ein Viertel der Suchprozesse bei Kleinunternehmen führt zu keinem Ergebnis, was extrem kostspielig werden kann. Wenn die Personalsuche erfolglos bleibt, kann sich das durch kosten für Recruiting und das Liegenbleiben von Projekten schnell mit bis zu 10.000€ bemerkbar machen. Auffällig ist, dass Großunternehmen doppelt so viele Stellenangebote schalten wie Kleinunternehmen, die sich Stark auf Empfehlungen von Mitarbeitern verlassen, statt ein Recruiting-Portal wie ABSOLVENTA Jobnet zu nutzen.
 
Doch auch Großunternehmen haben es nicht wesentlich leichter: Laut einer Recruiter-Umfrage hadern große Unternehmung bei der Personalsuche vor allem mit dem Aushandeln von Verträgen und schlechten Stellenbeschreibungen.
 

Alles nur Ausreden?

Personaler führen das Scheitern einer Recruitment-Strategie oft auf eine große Bewerberflut zurück, die ihre Kapazitäten übersteigt, doch nicht alle Personalexperten sind sich einer Meinung, was die Ursachen der Probleme beim der Personalsuche angeht. Robindro Ullah, Head of Employer Branding and HR Communications bei Voith in Heidenheim findet, dass die Beschwerden der Recruiter über Schwierigkeiten bei der Personalsuche nichts als Ausreden sind. Das Finden der passenden Kanäle sei reine Fleißarbeit. 
 

Die häufigsten Fehler bei der Personalsuche

Ein häufiger Fehler: Personaler lassen sich zu viel Zeit, um das richtige Personal zu finden. Grund hierfür kann die Suche nach dem perfekten Kandidaten sein, der nicht in jedem Fall auch existiert. Um seine Chancen zu vergrößern, ist es darum wichtig, nicht auf einen einzelnen Kanal zu setzen, sondern gleichzeitig Stellenangebote zu schalten und aktiv in Lebenslaufdatenbanken wie bei ABSOLVENTA nach Kandidaten Ausschau zu halten. Schnell zu sein ist für die erfolgreiche Personalbeschaffung vor allem bei begehrten Top-Kandidaten essentiell, denn die Konkurrenz schläft nicht. 
 
Ein weiteres Problem ist die geringe Zielgenauigkeit. Um Personal zu finden das optimal für eine Position geeignet ist, müssen spezifische Zielgruppen wie Akademiker oder Technische Fachkräfte angesprochen werden. Hierbei hilft die Nutzung von Nischen-Jobbörsen, die man schnell per Google mit dem passenden Begriff finden, zum Beispiel „Trainee“ oder „Young Profesionals“. 
 

Recruiting-Trends 2013

Entgegen der populären Meinung scheint es, als ob Beziehungen nur selten ein maßgeblicher Faktor bei der Personalsuche sind.  Auch die Personalsuche im Social Web wird überschätzt, denn Stellenbörsen sind momentan noch ein zehnfach erfolgreicherer Recruiting-Kanal als Social Media. Laut dem Spiegel finden 80% der Bewerber einen Arbeitsplatz mit Hilfe von Stellenanzeigen. Daneben sind Talentpools eine wichtige Quelle um Personal zu finden. In Zukunft wird man häufiger interaktive Elemente in Stellenanzeigen finden, wie zum Beispiel eine Twitter-Einbindung. Mehr Recruiting-Trends finden sie auf dieser Infografik.

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